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Hauptmann der NVA-Panzertruppen
Mit der weiteren geplanten Zuführung von modernen Panzern in den frühen 60ziger Jahren sollten auch die Besatzungen eine neue einheitliche Felddienstuniform bekommen. Unsere links dargestellte Uniform von 1969 entspricht in Schnitt und Färbung dem Ursprungsmodell von 1961. Der verwendete Stoff ist zeltbahnartig und sehr widerstandsfähig. Die Stücken bis ca. 1971/72 sind in einem steingrauem Farbton, danach wurde die Färbung in einen olivfarbigen Grünton verändert. Die grüne Variante wurde nach unserer Erkenntnis unverändert bis zum Produktionsbeginn des Panzer UTV jährlich durch die NVA bestellt. Wobei man bei der Auswertung von Fotos der 70ziger und 80ziger feststellen muß, dass nach Einführung des Lederol-Anzuges bei den strukturmäßigen Panzerverbänden, die Stoffversion in oliv überwiegend bei Besatzungen von gepanzerten Fahrzeugen der Raketentruppen, Truppenluftabwehr und Artillerie zu sehen ist. Auch die mit SPW ausgestatteten Verbände der Grenztruppen hatten das Teil bis Ende der DDR in Nutzung.
Unsere Uniform ist ungetragen in Kammerqualität in Gr.m48
(fällt aber wie m52 aus). Das Hemd mit Binder in Gr.40L, Käppi Gr.58.
VW=120€
Die Uniform besitzt ungewöhnlich zwei Stempelungen. Einmal von 1969 (4-Z) oben in weiß und darunter dunkler von 1971 (1-X). Eine Begründung dafür ergibt sich für uns nur spekulativ. Vermutlich hat der Hersteller produktionsbedingt mehr Teile in dieser Größe 1969 hergestellt und die NVA hat erst die Teile dann 1971 wirklich nachbestellt und ausgeliefert bekommen.
Das Schulterstück unten beweist den Pragmatismus in der Truppe dieser Zeit. Bis zum Oberleutnant wurden hier die kleineren Sterne benutzt. Als der Genosse dann Hauptmann wurde, kam einfach der dann gängige, größere Stern dazu! So einfach war das!
Daneben links die Stempelung des Offizierskäppi von 1967!

Unten zum Vergleich Modell (links) aus den frühen 80zigern in Grünton!

Eine uniformtechnisch besondere Einheit war das Küstenraketenregiment 18 der NVA Volksmarine. Mit ihren Marine Schulterstücken und dem typischen Matrosen Ringelpullover unter der Panzer Felddienstuniform sowie der Kappe, sahen sie schon an Land besonders aus. Unser Angebot besteht aus Jacke+Hose mit HT-ES in Gr.m48 (fällt größer aus ca.m52) , Ringelpullover Gr.5, Haube Gr.4 von 1983 Gr.59/60 VW= 150€ (Reserviert)

NVA Panzerkommandant (Feldwebel)
ca. Ende der 80 ziger Jahre
Das Manöver ist beendet, es geht zurück in den Standort.
Für das für 1990 wieder auf dem Gebiet der DDR geplante Großmanöver
des Warschauer Vertrages, "Waffenbrüderschaft" ,
begannen bereits 1988 die Planungen und Übungen in den Truppenteilen. Durch die politischen Veränderungen 1989 in Osteuropa
wurde das bereits 1970 und 1980 in der DDR durchgeführte
Großmanöver abgesagt.
Unser Feldwebel trägt eine Uniform in
der Größe g52 (Stempel P für 1986) bereits mit dem Panzeraufnäher, wie er zur UTV Panzerkombi Strichtarn ab 1986 eingeführt wurde. Stiefel Rauhleder Gr.29,
Panzerkappe Gr.54, TSM, Koppel usw.
o.A. Schwimmweste
Alle Teile NVA gestempelt.
VW = 400 €
Hauptmann NVA Panzertruppen
Unser Hauptmann trägt als Kompaniechef
im Rahmen der Truppenerprobung 1986-1989 den neuen Felddienstanzug UTV für Panzerbesatzungen.
Die allgemeine Meinung, dass der neue UTV Kampfanzug bei der NVA ja nicht mehr eingeführt worden wäre, entspricht so nicht ganz der Realität. Fakt ist sicher, dass er noch nicht flächendeckend bei der Truppe war, aber wie Zeitzeugen berichten und Fotos belegen, waren bereits Verbände bis Kompaniestärke im Rahmen der Erprobung unter Gefechtsbedingungen vor 1990 mit ihm ausgestattet. Auch auf Fotos von DDR Manöverbeobachtern bei NATO Übungen sieht man den Anzug. Die DDR Fallschirmjäger erhielten ihren speziellen UTV
Anzug ebenfalls auf alle Fälle noch vor dem Ende der NVA, was ebenfalls Fotos belegen. Der Panzer UTV war mit seiner praktischen Latzhose und der kürzer geschnittenen Jacke ideal für die Bedürfnisse von Panzerfahrern. Unser Hauptmann trägt weiterhin die neue Maskentasche und die Pistolentasche am neuen Koppel.

Unsere Uniform ist in Gr.m52 (1/D),V-Pullover Gr.50, Hemd m. Binder 42L, Koppel mit Maskentasche und Pistolentasche (Auf Wunsch mit CO² Makarov Pistole 4,5mm +100€), Schirmmütze benäht Gr.2 (ca.56/57) Verkauft!

Wie Zeitzeugen der Truppenerprobung berichten, wurde die neue Aufnahme des Dienstgradzeichen am linken Oberarm immer als fummelig und unpraktisch beanstandet. Aber vermutlich konnte die DDR Industrie keine bessere Lösung anbieten. Klettband zu importieren vom Klassenfeind kam sicher nicht in Frage bei der permanenten Devisenknappheit der DDR. Vermutlich hätte sich die Truppe so beholfen, wie es die NVA Fallschirmjäger mit dem UTV taten. Man trennte die fummelige Halterung ab und nähte direkt das Stoffzeichen auf die Uniform.

 
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